Argentinische Hantavirus-Experten kamen bei einem Treffen in Buenos Aires zu dem Schluss, dass der Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius, der drei Todesopfer forderte, nun unter Kontrolle ist.
Laut WHO stehen 13 bestätigte oder wahrscheinliche Fälle mit diesem Ausbruch in Verbindung.
Carla Bellomo, Biologin am Malbrán-Institut, erklärte, die Infektion scheine „ziemlich gut unter Kontrolle“ zu sein. Diese Einschätzung teilten mehrere anwesende Experten, darunter die Infektiologen Teresa Strella und Enzo Lavarra. Lavarra geht davon aus, dass sich die Situation „nicht wesentlich verschlimmern dürfte“.
Das Schiff, das von Ushuaia nach Kap Verde ausgelaufen war, wurde nach dem Nachweis des Virus unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um einen seltenen Stamm, für den es keine spezifische Behandlung gibt. Der Anden-Stamm, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist und mit der Langschwanzratte in Verbindung steht, zirkuliert in der Andenregion.
Obwohl die Experten beruhigend wirken, weisen sie darauf hin, dass das Hantavirus weiterhin ein ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt und Wachsamkeit und Prävention erfordert.
Sophie de Duiéry
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